Friday, June 29, 2012

Von Brezeln, Leitungswasser und Nachos.

Ja, es ist so. Ich bin jetzt seit Montag schon wieder zu Hause. Ich weiß wirklich nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll. Zum einen ist da eine unsagbare Traurigkeit und ein Gefühl des Verlustes, weil ich doch viel in Hong Kong zurück gelassen habe. Ich habe immer wieder meine kleine 7-jährige Schwester vor Augen, wie sie mir weinend zum letzten Mal winkt, bevor ich hinter einer Biegung verschwinde. Die letzten Minuten im Kreise guter Freunde und meiner Familie.
Dann ist das aber auch ein anderes Gefühl, ein Gefühl der Erleichterung weil Deutschland nun einmal Deutschland ist und immer noch so normal und langweilig ist wie davor.
Ich fühle mich verloren und irgendwo verwirrt, weil Hong Kong so ganz anders riecht.
Aber nun gut. Ich habe insgesamt 4 Tage gebraucht um mein Zimmer mit Koffer und so weiter halbwegs auszuräumen. Jetzt sieht es nicht mehr so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, sondern vielleicht nur noch ein riesengroßer Stein. Die Verwüstung hält sich in Grenzen.
ICH FREUE MICH so darauf, bald wieder alle AFSer zu sehen!
und ja, ich bin deprimiert: MEIN WILLI IST KAPUTT :(((
Das erste, das ich meinen Eltern in Deutschland gesagt habe: Ich will nicht hier sein. Nette Begrüßung, oder?
Icg bekam dann aber sofort mein guuuutes Karlsruher Leitungswasser und eine wirklich eklige Brezel. Das ist Deutschland. Am nächsten Abend hatte ich schon so Heimweh, dass ich kurzerhand in dern Asialaden ging und abends dann chinesisch kochte.
Gestern gab es dann Nachos... Irgendwie schmeckt mir so salziges Essen gar nicht mehr so gut.

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