Friday, May 25, 2012

1 Monat und 1 Angst

Jetzt folge ich einmal der lieben Anna und verfasse einen Artikel zum gleichen Thema!
Ja, ich werde genau in EINEM MONAT zurückkehre. Am 25.Juni komme ich abends in Frankfurt an. Gerade bin ich zwischen 2 Welten, Heimat I und Heimat II. Beides ist etwas für sich. Deutschland, alt und vertraut, meine richtige Familie, langjährige (und auch neugefundene) Freunde, Sprudelwasser, ein großes Bett, Fahrradfahren, Spätzle und leckeres Joghurt. Auf der anderen Seute, Hong Kong, meine neue Familie die ich unglaublich ins Herz geschlossen habe, meine kleine Schwester, die Lebendigkeit und Fremdartigkeit dieser pulsierenden Stadt, immer in Bewegung und voller Lichter und Lärm, zugestopft mit Allem was man sich an Kultur vorstellen kann.
Dazwischen bin ich gerade. Irgendwo dazwischen! Die Heimat ruft, aber es gibt so viele Dinge die ich hier so unglaublich vermissen werde...



Ängste, Ängste hat wohl jeder! Und ich teile eine seeehr weit verbreitete Angst: INSEKTEN! Und besonders die Angst vor Grashüpfern, eine wirkliche Phobie ist das!
Um das Thema etwas auszumalen, überspringe ich den Teil "komisch" erst einmal und werde später darauf zurück kommen!
Vor ungefähr einem Jahr hab ich einige Wochen im Wohnzimmer geschlafen, da wir Besuch hatten und ich mein Zimmer abgegeben hatte. Also war ich eines nachts gerade am einschlafen, als ich ein komisches "Klock" Geräusch höre und plötzlich etwas kaltes auf meiner Wange spüre. Wie von der Tarantel (oder vom Grashüpfer) gestochen fuhr ich in die Höhe, knipste das Licht an und sah die Katastrophe: Ein giftgrüner Grashüpfer, ein Monstrum von Insekt (bestimmt 5 cm lang!) hatte es sich auf meinem Kissen gemütlich gemacht. Dass das nicht gerade meine Zuneigung zu Grashüpfern stärkte, kann man sich ja denken und trotz aller Angst, er würde mich im nächsten Moment wieder anfallen, nahm ich geistesgegenwärtig ein herumstehendes Glas und fing ihn damit ein.
Aber das ist trotzdem noch nicht, wieso meine Angst komisch ist, bzw. was überhaupt komsich ist sonder einafach nur die Elaboration!
Jetzt kommt der interessantere Teil. Wie stellt man sich Ängsten? Man überwindet sie. Es gibt Therapien, da muss man sich die Viecher ganz lange anschauen und mit ihnen reden oder so. Habe ich noch nie ausprobiert, und hab das auch nicht vor!
Meine Therapie sieht ganz anders aus. Ich nenne sie Hardcore und sie besteht nicht daraus, sich mit den Insekten angefreundet. Genauer gesagt esse ich meine Angst auf! Ja, Hong Kong beziehungsweise China härtet ab. Ich habe nämlich in Beijing mehrere Skorpione und ein das Bein einer Vogelspinne gegessen. Wie hats geschmeckt? Ja, die Skorpione waren sehr lecker, knusprig und salzig, die Vogelspinne war eher zäh und nicht so gut. Aber ich hab es gegessen! Eigentlich ist meine Angst immer noch da, aber: Ich kann Insekten essen! Immerhin ein Fortschritt!


Gestern war ich auf einer echten Hong Kong Hochzeit, davon werde ich morgen bercihten! Bis dahin,
Liebe aus Hong Kong!
Isabel :)

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